Hintergründe Unsere „Holler-Gockel“ sind in jeder Hinsicht etwas Besonderes.   An erster Stelle steht aber die Tatsache dass sie erst mit ihren Schwestern aufwachsen dürfen bevor sie in weiteren 10 Wochen als reine „Männer-WG“ zu stattlichen Mastgockeln heranreifen. Das klingt normal ist aber leider alles andere als üblich.  In der weltweiten Geflügelproduktion (auch Bio) gibt es spezialisierte Rassen die entweder für das Eierlegen oder für die Fleischproduktion optimiert wurden. Ein „Fleisch-Huhn“ erreicht als Hahn oder Henne in weniger als 8 Wochen (!) das Schlachtgewicht. Bei den „Eier-Hühnern“ werden zwar beide Geschlechter ausgebrütet aber nur die Hennen hält man am Leben.  Die Hähne dieser Rasse trifft das Schicksal, dass sie nicht nur keine Eier legen sondern auch nicht geeignet sind, um als Broiler gemästet zu werden. Sie werden noch als Küken getötet.  Unsere Hähne stammen vom Geflügelhof Schubert, ein Betrieb der es sich vorgenommen hat dieser beinahe festgeschriebenen Unsitte ein Ende zu machen. Das beginnt mit der Wahl der richtigen Rasse: Die Veranlagung seiner Hühner erfüllt den Kompromiss, dass die Hennen genug Eier legen und die Hähnchen ordentlich schmackhaftes Fleisch ansetzen. Ein sogenanntes „Zweinutzungshuhn“. Wenn diese Küken schlüpfen  werden die Hähne nicht aussortiert und getötet sondern leben mit den Hennen als gemischte Gruppe. Nach 8 Wochen werden die Hennen an Demeter Betriebe wie den Bicklhof in Peiting weitergegeben und die Hähne kommen zu uns in die Holunderanlagen. Holunder    Wie sie sich vorstellen können bedeutet die Geflügelproduktion mit einem Zweinutzungshuhn den Verzicht auf die gewohnte Effizienz einseitig optimierter Produktionsweisen und damit mehr Zeitaufwand und Kosten. Dies drückt sich durch einen Mehrpreis sowohl bei den Eiern als auch für die Gockel aus. Wir freuen uns, dass Sie sich durch den Kauf eines unsere Hähnchen auch für diese ethisch vertretbare Erzeugung von Geflügelprodukten entscheiden. Geschmacklich treffen sie sicherlich die beste Entscheidung denn die lange Mastzeit und der gute Auslauf ergeben beste Fleischqualität. “Holler-Gockel” Hintergründe Rezepte Kontakt Impressum Datenschutz