“Holler-Gockel” Gockel unterm Holler – eine vielversprechende Mischnutzung   Wer in früheren Zeiten einen Hühnerhof anlegte, der machte sich die positiven Eigenschaften des Holunders zu Eigen und das Staubbad für die Tiere wurde im Schatten eines Holunderstrauches angelegt.   Holunder besitzt eine Vielzahl von bioaktiven Substanzen, deren einzigartige Zusammensetzung Ungeziefer fern hält. Diese Wirkung wurde auch in der Naturkosmetik wiederentdeckt und Holunderblätterextrakte dienen als Grundlage für Insektenschutzmittel.   Die Gockel halten sich besonders gerne unter den Sträuchern auf, wo sie wertvollen Schatten finden, aber auch Schutz vor etwaigen Angriffen durch Greifvögel. Unterm Strauch scharren sie auch zum Wohle des Holunders.  Denn durch die ständige Bewegung vergrämen sie Wühlmäuse.   Die jungen, bodennahen Triebe des Holunders werden von den Gockeln gerne gefressen. Das fördert den Strauch sogar. Denn es verbessert die Luftzirkulation in der Anlage. Neuere Studien weisen darauf hin, dass das Geflügel den Holunder wegen seiner Wirkungen gegen Pilze, Bakterien und Viren als Nahrungsgrundlage nutzt. “Holler-Gockel” Hintergründe Rezepte Kontakt Impressum Datenschutz